Ermittlungsverfahren bei Trunkenheit im Verkehr – Ihre erfahrene Strafverteidigung

Trunkenheit am Steuer – Was passiert rechtlich?

 

Fahren unter Alkoholeinfluss ist in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat, abhängig von der Blutalkoholkonzentration (BAK) und den Umständen des Vorfalls. Bereits ein Alkoholwert ab 0,5 Promille kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Liegt der Wert bei 0,3 Promille mit Fahrfehlern oder bei 1,1 Promille, spricht das Gesetz von Straftatbeständen, die ein Ermittlungsverfahren nach § 316 StGB bzw. § 315c StGB auslösen können.

Fahruntüchtigkeit

Das Ermittlungsverfahren wird in der Regel von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft eingeleitet. Typische Schritte sind:

 

  1. Feststellung des Tatverdachts

    • Polizeikontrolle oder Unfallaufnahme

    • Messung der Blutalkoholkonzentration (Atemalkoholtest, Blutprobe)

  2. Ermittlungsmaßnahmen

    • Zeugenaussagen und Unfallberichte

    • Überprüfung von Führerschein, Fahrzeugpapieren und Vorstrafen

    • Dokumentation durch Polizei und Staatsanwaltschaft

  3. Vorläufiger Entzug der Fahrerlaubnis

    • Nach § 111a StPO kann die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

    • Dies geschieht häufig direkt nach der Festnahme oder dem Tatverdacht, besonders bei hohen Blutalkoholwerten oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.

  4. Einleitung eines Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahrens

    • Bei Werten ab 1,1 Promille oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer: Strafverfahren

    • Bei geringeren Werten: häufig Ordnungswidrigkeitenverfahren

  5. Verteidigung & Rechte des Beschuldigten

    • Sie haben das Recht, sich anwaltlich vertreten zu lassen

    • Jede Messung und polizeiliche Handlung kann auf Rechtmäßigkeit geprüft werden

    • Wir prüfen Beweismittel, Tatbestand und mögliche Verteidigungsstrategien

 

Mögliche Konsequenzen bei Trunkenheit im Verkehr

Geldstrafen oder Freiheitsstrafen

  • Fahrverbot oder Entzug der Fahrerlaubnis

  • Punkte in Flensburg

  • Folgen für Beruf, Versicherungsschutz und persönliche Mobilität

Erfolgreiche Verteidigung selbst bei eindeutiger Beweislage

Auch in Fällen, in denen die Täter auf frischer Tat ertappt wurden und die Beweislage zunächst sehr dicht erschien, konnten wir durch enge Zusammenarbeit mit Ermittlungsbehörden, Gutachtern und weiteren Stellen hervorragende Ergebnisse erzielen.

Dank gezielter Verteidigungsstrategien wurden bei zahlreichen Mandanten:

  • die Fahrerlaubnis häufig bereits in der Hauptverhandlung wieder ausgehändigt

  • die gesetzlich vorgesehene Sperrfrist erheblich verkürzt oder ganz vermieden

  • eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU), die sonst verpflichtend gewesen wäre, verhindert

 

Dieses zeigt: Selbst scheinbar aussichtslose Fälle können mit erfahrener, sachkundiger Strafverteidigung positiv gelöst werden.

Warum eine spezialisierte Strafverteidigung entscheidend ist

Die Verteidigung in Ermittlungsverfahren bei Trunkenheit im Verkehr erfordert juristische Erfahrung und Fachkenntnis im Verkehrs- und Strafrecht. Wir prüfen alle Aspekte des Verfahrens, einschließlich:

  • Messverfahren und Messgenauigkeit

  • Verkehrsunfallbeteiligung und Zeugenaussagen

  • Vorstrafen und vorherige Verkehrsstraftaten

  • Möglichkeiten der Verfahrensbeendigung oder gerichtlichen Verteidigung

 

Durch gezielte Strategien konnten wir für viele Mandanten schwerwiegende Folgen vermeiden und den endgültigen Verlust der Fahrerlaubnis verhindern.